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Rauchverbot in Bern ist die Lösung für die ganze Schweiz!

Darum geht die Debatte


Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Clubs ist im Kanton Bern seit kurzem verboten. Das Klima in den Restaurants hat sich drastisch verbessert! Stinkende Kleider nach dem Ausgang sind passé. Viele junge Bernerinnen und Berner regten sich darüber auf, jetzt ist es schon beinahe normal! In den Zügen denkt auch niemand mehr ans Rauchen und das ist auch gut so.
Die Gesundheit geht vor und Junge starten weniger zu rauchen, da dies oft im Ausgang, Clubs, etc. geschieht. Heute geht man in Clubs und Restaurant ohne Druck von aussen um rauchen zu müssen. Was denkt ihr? Findet Ihr die geplante Initiative auch eine gute Sache? Mehr dazu unter: http://www.rauchfrei-ja.ch/

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Die jetzige Situation beim Rauchverbot ist typisch für die Eidgenossenschaft. Jeder wurstelt irgendwie vor sich hin. Das es soweit kam da ist das Parlament in Bern schuld. Die Lobby der Wirte hatte ganze Arbeit geleistet und überzeugte das Parlament das Rauchverbote en seich sei. In Bundesbern weiss man ja jetzt noch nicht was man genau möchte. In der Zwischenzeit hat man in den Kantonen vorwärtsgemacht nach nach wurden verschiedenste Modelle vom Volk gutgeheissen und umgesetzt.
Mir wäre eine klare Lösung Schweizweit am liebsten!
Leider wird durch eine Initiative etwa in die Verfassung geschrieben was dort nicht hingehört dies ist leider.

Ich finde ein Schweizweites totales Rauchverbot die einzige richtige Lösung. Warum? So haben alle Wirte die gleichen Regeln. Für den Gast ist es klar egal wo er einkehrt es wird nicht geraucht!


Einige schreiben hier wird ein Drittel der Bevölkerung diskriminiert. Jetzt leiden 2 drittel unter dem anderen drittel. Als Ex - Raucher gehe ich immer weniger aus weil es mir Stinkt. Essen oder eins go schnappe mag ich nicht mehr so. Mit der Freundin zusammen unterwegs und im Bett habe ich, den ihre lange Haare, den ganzen Geruch der Zigarette bei mir.

Das Argumente der Wirte das aufgrund des Rauchverbot Lokale Konkurs anmelden müssen zählt nicht. Wer nur aufgrund des Rauchen überlebt macht grundsätzlich etwas falsch. Es ist kein Geheimnis das es in der Schweiz zu viele Gastgewerbliche Betriebe existieren. Jetzt wird dieser Fakt bereinigt, dies auch noch verstärkt durch die Finanzkrise. Die guten Wirte die dem Gast etwas bieten werden auch das Rauchverbot überleben.
Ja aber in den Länder rund um die Schweiz die das Rauchverbot eingeführt haben geht ein Wirt nach dem anderen Konkurs meinen die Gegner. Die befürworter sagen es gab bereits vor dem Rauchverbot ein Sterben und dank dem Rauchverbot würden weniger Beizen sterben. Wer hat nun recht?
5 Kommentare
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Thomas,
was hast Du dagegen einzuwenden, wenn ein Wirt samt Bedienung und Gästen ein als Raucherlokal bezeichnetes Restaurant wollen, warum und mit welchem Recht soll das verboten werden?Wieso soll so ein Verbot überhaupt legal sein?
Wenn erwachsene Menschen so etwas nicht mehr selber entscheiden dürfen, dann nimmt sich der Staat zuviel heraus.
Christof Litz 31. Juli 2009 Verstoss melden
Wenn ich den Wirten so zuhöre würden alle ein Raucherlokal betreiben wollen. Es würde alles beim alten bleiben.

Wenn ein Rauchverbot dann soll gesamtschweizerische die selben Regeln gelten und zwar Rauchverbot in allen Betreibe damit alle die selben Voraussetzungen haben.

Der Staat hat schon andere Sachen für uns Erwachsene Bürger entschieden....

Das Volk soll das letzte Wort haben.
Schaller Thomas 2. August 2009 Verstoss melden
Eine Demokratie darf eben nie zur "Diktatur der Mehrheit" werden.
Mit der von Dir angestrebten "Lösung" würde das eben eintreffen.
Mit der heute möglichen Lüftung eines Raumes könnte sogar ein Raucher und ein Nichtraucher Teil in einem Restaurant eingerichtet werden, der keine Trennwand bräuchte, aber nein, jede vernünftige Lösung, die sowohl Raucher als auch Nichtraucher zufrieden machen könnte wird ausgeschlossen.
Es ist vielleicht kein Zufall, dass Du 0-Punkte hast, denk mal darüber nach.
Christof Litz 3. August 2009 Verstoss melden
Die Demokratie sollte auch nicht für Betriebe grundverschiedene Voraussetzung schaffen. kleine Betriebe haben keine Chance gegenüber grosse Betriebe den Platz haben um Raucherzonen zu schaffen.
Ich möchte für sämtliche Betriebe der Schweiz dieselben Regeln die klar sind und für alle die gleichen Voraussetzungen schaffen.

Ob null zwei oder zwölf Punkte spielt keine Rolle. Da ich kein Politiker bin kann ich meine Meinung frei äussern ;)
Schaller Thomas 12. August 2009 Verstoss melden
Das passt mal wieder... ein militanter Nichtraucher, der versucht ohne rückfällig zu werden alle Raucher nach Hause zu schicken, so dass seiner Liebsten nicht die Haare stinken. Das ist genau so arm wie die ganze Diskussion. Es gibt weltweit genuggute Beispiele, wie man es machen kann, aber nein der Schweizer muss ja das rad neu erfinden.
Amerika: Speiselokale sind rauchfrei, ist sogar einem Raucher lieber. Beizen und Kneipen in denen es kein Essen gibt dürfen beraucht werden.
Wem es nicht passt soll zu Hause bleiben.
Norbert Stastny 23. September 2009 Verstoss melden
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In Frankreich hatten sie ein Jaque Tatti Film-Festival. Auf einem Plakat zu "Ms. Hulot macht Ferien" sah man diesen auf seinem Velosolex mit der berühmten Tabak-Pfeife im Mund.
Diese Pfeife musste tatsächlich weg-retouschiert werden, ansonsten das Plakat verboten worden wäre.
Dieses Beispiel scheint mir sinnbildlich für die Haltung jener, die eine totale Lösung der Tabakfrage in öffentlichen Räumen anstreben.
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Das allgemeine Verbot kommt von der Lungenliga und vom Gesundheitsamt. Diese wollen das Rauchen ganz allgemein eindämmen. Das sei ihnen unbenommen, wenn sie dies mit Minderjährigen-Schutz und Plakatkampagnen machen.
Dass sie hierfür aber ein Verbot in allen Restaurants über den "Umweg" des Arbeitsplatzschutzes durchzwängen, und auch Leuten das Rauchen verbieten, wo sowohl die Gäste, als auch der Wirt und das Personal für das Rauchen sind ist ungeheuerlich, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dieses Verbot so überhaupt legal ist.
Nebenbei:
Der Verkehrspolizist/In im Stossverkehr ist vermutlich auch gesundheitlich "herausgefordert", hier müsste dann das Autofahren verboten werden.
Und wenn das Rauchen so etwas schlimmes ist, dann dürfte der Bund auch nicht mehr über Tabaksteuern davon profitieren, und den Tabakbauern halt auch keine Subventionen mehr bezahlen.

Als letztes:
Ich beglückwünsche Jeden, Jede, die gar nie mit dem Rauchen angefangen hat, oder damit aufgehört hat.
2 Kommentare
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"(...)2und auch Leuten das Rauchen verbieten, wo sowohl die Gäste, als auch der Wirt und das Personal für das Rauchen sind ist ungeheuerlich, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dieses Verbot so überhaupt legal ist." -> Das sehe ich genauso. Wo liegt die Logik, ja die Vernunft dahinter? Obwohl ich Ex-Raucherin bin, kann ich dies auch nicht verstehen. Ein "Raucherlokal", wie du es beschreibst, sollte völlig möglich sein - und jedem Nichtraucher kann sich ohne Mühe davon vernhalten.
Elisa Schlup 29. Juli 2009 Verstoss melden
Sehe ich auch so,
vorallem sogenannte Shisha bars, etc. und gewisse Lokale.
Jedoch nicht Restaurants im Sinne eines "Ess - Restaurants"
Elias Maier - Präsident Jungfreisinnige Burgdorf, jf 5. August 2009 Verstoss melden
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Weshalb muss seit Neuestem eigentlich alles gleich in die Verfassung geschrieben werden? Die Verfassung sollte nicht unnötig aufgebläht werden und zu einem komplizierten Rechtstext verkommen, sondern die Freiheiten der Bürger eines Landes klar umreissen.
Natürlich ist die momentane Lage so nicht haltbar und ja, ich als Raucher gebe Dir recht, dass in öffentlichen Gebäuden und Restaurants notfalls ein Verbot durchgesetzt werden sollte.
Trotzdem gehe ich lieber in Zürich mein Feierabendbier trinken, da ich dort noch ungehindert in den Bars rauchen kann. Die Auswüchse in Bern nehmen langsam seltsame Formen an, als Raucher fühlt man sich diskriminiert! Man soll in die Bars kommen und dort für 4.50 ein Bier trinken aber dann bitte draussen rauchen und das Bier erst noch stehen lassen. Was soll das denn eigentlich? Natürlich gilt es, die unbescholtenen Nichtraucher zu schützen, dass dabei aber meine eigene Freiheit (und damit die von rund 1/3 der Schweizer Bevölkerung) dermassen beschnitten wird will mir nicht in den Kopf!
Weshalb konnte man nicht noch ein wenig warten und statt undurchsichtiger Schnellschuss-Gesetze Anreize für Nichtraucher-Bars schaffen? Dass eine Nachfrage besteht scheint ja unbestritten, weshalb musste man hier gleich auf Gesetzesebene einschreiten?
Die Umsetzung ist teilweise absolut lachhaft: In Gossau hat die Gemeindeverwaltung einen Rundbrief an die Beizenwirte verschickt, in dem sie festhält, dass das Verbot nicht kontrolliert wird, darauf angesprochen meinte der zuständige Beamte, man habe einfach nicht die Kapazitäten (sprich genügend Polizisten) um wirksam durchgreifen zu können. Der Schweiz fehlen ohnehin schon 3000 Polizisten und die die man hat sollen ihre Zeit mit der Kontrolle von Beizen verbringen? Nein, Nein und nochmals nein: Diese Initiative kann ich in keiner Form unterstützen!
Der Gedanke einer drogenfreien Gesellschaft ist eine Utopie und wird sich als solche niemals in eine Realität verwandeln!
1 Kommentar
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Die Beizen können ihre Fumoirs öffnen und so immer noch rauchen. Der Markt kann etwas wie Rauchen nicht aufheben. Rauchen ist ein Suchtmittel und somit unelastisch, es wird immer geraucht werden solange es gesetzlich nicht verankert ist. Raucher sind eine Last in den meisten Restaurants, speziell beim Essen und gefährden die Gesundheit des Personals oder auch der Anwesenden. In Italien war es undenkbar, dass ein Rauchverbot kommen wird, heute ist es ganz normal...
Wieso nicht auch in der Schweiz?
Elias Maier - Präsident Jungfreisinnige Burgdorf, jf 6. August 2009 Verstoss melden
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